JOHANNISBROTFRUCHT oder CAROBFRUCHT

Der Johannisbrotbaum oder auch Karobbaum kommt in Vorderasien und im Mittelmeerraum vor.  Spanische Auswanderer brachten die Pflanze nach Australien, Argentinien, Chile, Peru, Mexiko und Indien.

Die Blüte des Laubbaumes dauert von September bis November. Knapp ein Jahr nach der Befruchtung können die reifen Früchte geerntet werden – In den Mittelmeerländern erfolgt dies meist zur gleichen Zeit wie die Olivenernte.

 

Johannisbrotkerne, Johannisbrotkern-Mehl und Johannisbrotschoten

Die Fruchtschoten – Hülsenfrüchte sind sehr nahrhaft, können frisch oder getrocknet genossen werden.

Das Fruchtfleisch wird zu Pulver vermahlen und schmeckt ähnlich wie Kakao, bezeichnet als CAROB.
Es ist leicht süß im Geschmack, gemahlenes Kakaopulver ist bitter.
Carobmehl kann wie Kakao verwendet werden – z.B. als Kakaoersatz, zum Kuchenbacken, für die Zubereitung von Pudding, Schokoladenmousse etc.

Die frischen Schoten werden auch zu Saft gepresst und zu Sirup verarbeitet.

Die getrockneten Fruchtschoten können, gut verschlossen, für lange Zeit gelagert werden und sind ein gesunder, süßer Snack.

Die Kerne werden zu Johannisbrotkernmehl vermahlen und sind unter der Bezeichnung E410 in der Lebensmittelindustrie gelistet. Das Mehl wird als  natürliches Verdickungsmittel und Stabilisator verwendet. Es quillt im kalten Wasser und löst sich im heißen Wasser auf.  

Johannisbrotschoten werden auch in der Tierfutterindustrie verwendet.

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