Biologische Landwirtschaft

jahrtausendelang bewährt

Die biologische Landwirtschaft wurde seit der Sesshaftwerdung der Menschheit jahrtausendelang praktiziert.
Erst mit Einführung von synthetischen Düngemitteln und chemischen Pestiziden wurde von diesem bewährten Weg abgewichen.
Dabei kann laut Berechnungen des Weltagrarberichtes der Biolandbau die Welt ernähren, auch bei einer Weltbevölkerung von 10 Mrd Menschen.

Enten statt Pestizide

Die Bauernenten

Enten statt Pestizide: Erfolgreiche Landwirtschaft ohne Giftstoffe. 🦆🌾

Gepostet von Kapaw am Montag, 30. September 2019

Bio boomt: die USA sind der größte Markt
Bio boomt: Rund um den Globus wurden 2015 rund 50,9 Millionen Hektar Land ökologisch bewirtschaftet und der globale Markt für Bioprodukte verbuchte Umsätze in Höhe von 81,6 Milliarden US-Dollar. Dies zeigt der Bericht „The World of Organic Agriculture“, der vom Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) und IFOAM – Organics International auf der Messe BIOFACH präsentiert wurde. Ausgewertet wurden Daten zum Ökolandbau in 179 Ländern. Die Bioanbaufläche wuchs demnach 2015 um 6,5 Millionen Hektar gegenüber dem Vorjahr. Rund 45% der Biofläche liegt in Ozeanien, gefolgt von Europa mit 12,7 Millionen Hektar (25%) und Lateinamerika mit 6,7 Millionen Hektar (13%). Australien führt die Liste der Länder mit der größten absoluten Bioanbaufläche (22,7 Millionen Hektar) an und verweist Argentinien und die USA auf die Plätze. Anders sieht es bei der anteiligen Fläche aus: Hier liegt Liechtenstein mit einem Bioanteil von 30,2% an der Gesamtfläche vor Österreich (21,3%) und Schweden (16,9%). Weltweit gibt es 2,4 Millionen Bioproduzenten, davon leben 585.200 in Indien, 203.602 in Äthiopien und 200.039 in Mexiko. Das Marktforschungsunternehmen Organic Monitor schätzt den globalen Markt für Bioprodukte 2015 auf 75 Milliarden Euro. Spitzenreiter sind die USA mit 35,9 Milliarden Euro, es folgen Deutschland und Frankreich mit je 8,6 bzw. 5,5 Milliarden.

Auch in Deutschland befindet sich der Ökolandbau im Aufwind, wie die am Donnerstag präsentierten aktuellen Zahlen des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) belegen. Die deutsche Öko-Fläche vergrößerte sich 2016 um 96.633 Hektar auf 1.185.471 Hektar – ein Plus von 8,9% gegenüber 2015. Die Zahl der Biobetriebe wuchs im selben Zeitraum um 26.855 Höfe, ein Anstieg von 8,6%. „2016 stellten etwa fünf Bauern pro Tag auf Bio um, fast jeder zehnte Landwirtschaftsbetrieb in Deutschland wirtschaftet ökologisch“, kommentierte BÖLW-Geschäftsführer Peter Röhrig. „Das stärkere Engagement für den Ökolandbau in vielen Bundesländern und stabile Bio-Erzeugerpreise in Krisenzeiten sorgten dafür, dass sehr viele Landwirte die Chance Ökolandbau nutzten.“ Und auch die Nachfrage nach Bioprodukten in Deutschland nimmt gewaltig zu. Der Markt mit Biolebensmitteln und -getränken verbuchte 2016 ein Umsatzplus von 9,9% und ein Marktvolumen von rund 9,48 Milliarden Euro. Der BÖLW-Vorsitzende Felix Prinz zu Löwenstein rief Agrarminister Christian Schmidt dazu auf, die Weichen für mehr Bio zu stellen, damit weitere Landwirte, Produzenten und Händler die Chance nutzen und auf Bio umstellen können: „Dazu ist es notwendig, die EU-Agrar-Gelder für die Umstellung auf Bio in allen Bundesländern in ausreichender Höhe zu sichern, um mehr konventionellen Betrieben eine Perspektive im Bio-Bereich zu geben. Auch die Neuausrichtung der Europäischen Agrarpolitik nach 2020 gehört auf die politische Agenda“, unterstrich Löwenstein. Zudem müsse in allen Politikbereichen eine ökologische Land- und Ernährungswirtschaft gefördert werden, die die natürlichen Ressourcen für künftige Generationen bewahre, statt auf „scheinbar billige Lebensmittel“ zu setzen, deren wahre Kosten dann die Allgemeinheit zu tragen habe. (ab)

Eingefügt aus <http://www.weltagrarbericht.de/aktuelles/nachrichten/news/de/32408.html

siehe auch unter Globales/Ernährung sichern :  
“Biolandbau könnte die Welt ernähren”
https://lebens-mittel.com/lebensmittelsicherung/

Aktuelles Schreiben an den Bioverband Bio-Austria am 26.02.2019, bisher ist noch keine Reaktion eingetroffen:

Sehr  geehrte Mitarbeiter von Bio Austria,
in Zeiten des Klimawandels, der  zunehmenden Beachtung von Inhalts- und Schadstoffen in Lebens-Mitteln, der Tiergerechtigkeit, der kleinbäuerlichen Landwirtschaft  usw. ist es für mich unverständlich, dass Bio Austria in den Produktionsrichtlinien v. Jänner 2016 auf S. 44 unter “3.2.1 Tierzucht” folgendes stehen hat:
“BIO AUSTRIA-Betriebe respektieren Leistungsgrenzen in der Milchviehhaltung. Milchviehherden mit einer durchschnittlichen Milchleistung von über 10.000 kg Milch entsprechen nicht dem Zuchtziel von BIO AUSTRIA.”

Zahlreiche Untersuchungen weisen darauf hin, dass diese Milchleistungen auf Kosten der Gesundheit der Tiere, des Lebensalter, der Milchinhaltsstoffe,  des überhöhten Kraftfutterverbrauchs (auch der Südstaaten) gehen und daher gerade für eine Bioorganisation nicht zu akzeptieren sind.

Ich ersuche um eine Rückantwort, wie die fachlich und politisch Verantwortlichen von Bio Austria diese extrem hohen Tierleistungen rechtfertigen.
Mit freundlichen Grüßen
DI  Franz Legner

Eine sehr innovative und spannende HP:

https://www.biorama.eu/