OLLA – Bewässerungssystem für unser Hochbeet

Olla – aus dem Spanischen, wird “OYA” ausgesprochen und heißt übersetzt:  Topf.
Im Gartenbedarf oder  Baumärkten kann man Olla´s auch bei uns kaufen – bauchige Flaschen aus unglasiertem Ton, die in die Erde eingegraben und mit Wasser befüllt werden.
Dies ist ein geniales Bewässerungssystem, vor allem, weil man seine Pflanzen nicht jeden Tag wässern muss.
 
Wir haben unsere Olla´s selber gebaut. Die Anschaffung von Original Olla´s – wenn man Mehrere benötigt, ist relativ kostspielig.

In jede unserer DIY-Ton-Topf-Olla passen 3,4 L Wasser
 
Hier zwei Bilder zu unsern DIY-Olla´s
 

Je zwei unglasierte Tontöpfe mit einem Durchmesser von 18 cm ergeben eine Olla.
Wichtig ist: einer der beidenTontöpfe muss ein Loch  im Boden haben, damit  man den Topf, wenn er zusammengeklebt ist, mit Wasser befüllen kann. 
Wir haben zwei Töpfe  mit Löchern im Boden gekauft und wie folgt zusammengebaut:
Das Loch eines Topfes gut verschließen – wir haben Steine oder auch von der Größe passende kleine Münzen verwendet und zugeklebt. (Wir hatten noch Lira in unserem Fundus).
Hier könnte man auch Bienenwachs statt Kleber verwenden.  Diese Methode hat den Vorteil, dass die beiden Töpfe wieder auseinandergenommen werden können.
Den zweiten Tontopf wie auf dem Foto ersichtlich aufsetzen und festkleben.

Das obere Loch der Olla´s haben wir mit Weinkorken bzw. Sektkorken verschlossen, damit keine Erde hineinfallen kann. So kann man sie ganz einfach öffnen um Wasser nachzufüllen.

Vergraben im Blumen- oder Gemüsebeet/Hochbeet machen unsere Olla´s das Bewässern sehr entspannt.

 

ERBSENHUMMUS

Wir lieben Hummus in verschiedensten Variationen: gestern gab es Erbsenhummus.
Da ich die Zutaten nicht abgewiege, meist “freestyle” koche,  kann ich euch hier nur die ungefähren Angaben geben.

Also:  300 g Erbsen gekocht, Lauch – man kann auch Jungzwiebeln oder Winterheckenzwiebeln nehmen – klein geschnitten, Saft einer halben Zitrone,  1 – 2  EL Tahin (Sesampaste) etwas Olivenöl, Salz, ein wenig Minze und eine gute Prise Kreuzkümmel.

Alle Zutaten mischen kurz mit dem Pürierstab zerkleinern, abschmecken, einige Erbsen obenauf geben, mit etwas Olivenöl beträufeln – fertig ist der Erbsenhummus.

hier findet ihr weitere Hummusrezepte:

https://lebens-mittel.com/2020/12/02/hummus/
 

 

Rotkraut und Radicchio

Ich will euch heute zeigen, welche wunderschönen, essbaren Pflanzen uns die Natur schenkt.

 

Aus dem Rotkraut und einem Kopf Weißkraut habe ich heute  Sauerkraut geknetet und in den Kimchitopf geschichtet,  den Radicchio gab es zum heutigen Mittagessen als Salat.

Das Sauerkraut aus dem Kimchitopf schichte ich in kleine Rex-Gläser und bewahre sie kühl auf. So verlangsamt sich die Fermentierung.

Sauerkraut aus Rot- und Weißkraut

SPROSSEN-SALAT

Sprossen lassen wir fast das ganze Jahr über in unserem Keimschalen wachsen.

Heute verrate ich euch, wie ich den Mungobohnen- und Radischensprossen-Salat zubereite.

 

Eine Handvoll Sprossen, 1/2 roter Paprika, ein Stück Gurke, 1/2 Apfel, Lauchringe, Olivenöl und Sojasoße.

 

Die Gurke, den Apfel und den roten Paprika in kleine Würfel schneiden,  mit den Lauchringen, Sprossen, dem Olivenöl und der Sojasoße mischen – genießen. 

Meine Sprossenbehälter zum Keimen:

Der Biosnacky – ein schweizer Produkt – ist ein robuster Behälter mit 3 Etagen, also mehreren Ebenen. So kann man 3 unterschiedliche Samensorten gleichzeitig keimen lassen. Dieser Behälter funktioniert nach dem Treibhausprinzip und hat einen gewölbten Deckel. Nicht geeignet sind schleimbildende Samen wie Rucola und Kresse für den Biosnacky.  Dieser hat nur einen Wasserablauf pro Etage (Roter Knopf), durch die schleimbildenden Samen kann das Wasser nicht ablaufen.

Für diese beiden Samenarten – Rucola und Kresse – habe ich den zweiten, kleineren Behälter. Hier kann das Wasser durch die kleinen Löcher ablaufen und die kleinen Samen keimen hier problemlos. Leider ist dieser Keimbehälter ein No-Name-Produkt und nicht so robust wie der Biosnacky.

 

KAROTTENSALAT mal anders

Karotten-Salat – auf sehr ähnliche Art – habe ich vor vielen Jahren im Vorderen Orient gegessen, genossen. Da ich immer ein Reisetagbuch mit mir führe, habe ich die Zutaten aufgeschrieben, die ich erkennen, schmecken konnte.

Wieder zu Hause,  wurde das Experiment “orientalischer Karottensalat” gestartet und es ist gelungen! 

Nun wünsche ich euch viel Spaß beim Nachkochen.

 

„KAROTTENSALAT mal anders“ weiterlesen

OLIVEN

Im Herbst 2019 habe ich in Kroatien Oliven ernten dürfen.

Leider hat es mir der Verarbeitung der Oliven nicht geklappt, aber sobald wir wieder reisen dürfen, nach der “Corona-Zeit”,  werde ich noch einen Versuch starten.

 

KICHERERBSEN

Die Kichererbse – richtiger wäre Kichererbsensamen – sind in vielen Regionen unserer Erde ein Grundnahrungsmittel. Hauptanbaugebiete sind Indien, Australien, Nordafrika, Türkei und Spanien. Die kleinen Samen aus Indien und die etwas größeren, helleren Samen, meist aus dem Mittelmeerraum, sind in Europa sehr verbreitet.

Es gibt sie als getrocknete Samen oder fertig gekocht in Dosen zu kaufen. Kichererbsen dürfen nur gekocht verzehrt werden. Dazu werden die getrockneten Samen in kaltem Wasser 12 Stunden eingeweicht und anschließend gekocht.
Hummus und Falafel sind meine Lieblingsrezepte und werden meist aus Kichererbsen hergestellt.

Aquafaba: aus dem lat. aqua = Wasser, faba = Bohnen
Das Kichererbsen-Abtropfwasser aus der Dose oder Kochwasser von Kichererbsen nennt man Aquafaba und kann wie Eiweiß aufgeschlagen werden. Der vegane Eiersatz!

aufgeschlagenes “Bohnenwasser” – Aquafaba

Das beste Ergebnis erzielt man, wenn man die Flüssigkeit über Nacht im Kühlschrank stehen lässt. Abtropfwasser abseihen, dann aufschlagen – zu verwenden für Kekse, Kuchen, Griesnockerl etc.