TOMATENSALSA

Die Tomaten (Paradeiser)-Ernte hat begonnen! Auch Paprika und Kräuter gibt es nun in großen Mengen.
Gerne mache ich aus Tomaten, Paprika und Zwiebeln eine Salsa.

Hierzu schneide ich reife Tomaten in kleine Würfel, ebenso werden Paprikaschoten und Zwiebel gewürfelt.  Knoblauch nach Geschmack fein gehackt,  Kräuter – Petersilie,  Koriander, Schnittknoblauch  und etwas Zitronen- oder Limettensaft zugeben. Bei diesesm Rezept – FOTO – habe ich die Salsa ohne Kräuter zubereitet.
Salz darf nicht fehlen.

Alle Zutaten vermischen, abschmecken und in Gläser füllen und gut festdrücken. Die Lake sollte über dem Gemüse stehen. 3 bis 5 Tage bei Raumtemperatur fermentiern lassen und dann kühl stellen.
So hält die Salsa, wenn sie nicht vorher gegessen wird, bis zum Winter.

Wenn ich größere Mengen Salsa im Fermentiertopf zubereite, lasse ich das Gemüse einige Tage fermentieren, verkoste es, und wenn es meinem Geschmack entspricht, fülle ich es in kleine Gläser.

Für einen weniger intensiven Geschmack, kann man die Salsa zum Servieren mit einer gewürfeltenTomate mischen.
Für Liebhaber scharfer Beilagen, kann man Chili oder Pfefferoni zugeben.

Ein Vorrat für den Winter – wenn man den Sommer in der kalten Jahreszeit auf den Tisch bringen möchte.

MITTAGESSEN – Reis mit Gemüse und Fermenten

Reis, Karottensalat mit Apfel (mit dem Spiralschneider geschnitten), Brokkoli, Torshi (Rezept – 21. Oktober 2019), fermentierte grüne Holunderbeeren – Holunderbeerkapern (Rezept – 12. April 2021),  Kurkumasauerkraut, Kimchi und eine scharfe Soße aus Chilis und Paprika nach einem Rezept meiner Schwester.

BÄRLAUCHKAPERN

Knospen von Bärlauch in 2%iger Salzlake.

Die Gläser für 4 – 6 Wochen in der Lake ziehen lassen – die Kapern genießen.”

“Kapern” kann man auch aus Löwenzahnknospen, Gänseblümchenknospen, grünen Holunderbeeren, Kapuzinerkresseknospen, Schnittlauchknospen etc. herstellen.

Man kann diese Knospen ebenso in Essigwasser einlegen. Auch so schmecken sie hervorragend.
Wasser und Essig ungefähr zu gleichen Teilen mischen, salzen, abschmecken und kurz aufkochen. Knospen in Gläser geben, Sud darüberleeren. Gläser verschließen und einige Wochen warten.

KIMCHI mit Stangensellerie und Zuckerhut

Vor 3 Tagen habe ich verschiedene Gemüsesorten –  Chili, Chinakohl, Zuckerhut, Zwiebeln, Lauch, Knoblauch, Paprika, Stangensellerie, Apfel, Ingwer – mit Salz geknetet und in den Kimchi-Topf geschichtet.

Heute haben wir das Kimchi verkostet und nachdem der Fermentierprozess soweit abgeschlossen war, habe ich das Gemüse in kleine Rex-Gläser gefüllt, verschlossen und bewahre es jetzt kühl auf bis wir es genießen.

 

KIMCHI

Kimchi ist fermentiertes Gemüse und gehört in der traditionellen koreanischen Küche zu jeder Mahlzeit. Je nach Region werden verschiedene Zutaten verwendet d. h. DAS EINE Kimchirezept gibt es nicht. 

Mein Kimchi stelle ich immer wieder anders her,  je nachdem welche Gemüsesorten ich gerade zur Verfügung habe.

Heute habe ich folgende Zutaten verwendet:

 

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FERMENTIERFLÜSSIGKEIT – LAKE

Meist bleibt nach dem Verzehr des Gemüses etwas Lake übrig: damit mache ich knusprige Snacks für zwischendurch: Nüsse nach Wahl zerkleinern, Leinsamen schroten, geschälte Hanfsamen, Haferflocken, Sonnenblumenkerne, Sojasoße oder Wiener Würze zum Abschmecken. Dieses Rezept wandle ich immer wieder ab, je nach verfügbaren Zutaten. Es können auch Kürbiskerne, Kleie, statt den Haferflocken Hirse oder Buchweizen, Kräuter, Gewürzsalze, Mohn uvm. verwendet werden. Alle Zutaten gut vermischen, über Nacht gut durchziehen lassen. Am nächsten Tag dünn auf ein Backpapier aufstreichen und im Backrohr bei niedriger Temperatur trocknen lassen – alternativ Dörrapparat verwenden.

Je nach verwendeter Fermentierflüssigkeit ergeben sich verschiedene Geschmacksrichtungen, Kurkuma, rotes Paprikapulver etc. ergeben tolle Farbvariationen.

Diese knusprigen Köstlichkeiten können auch mit gekochtem, zerkleinerten Gemüse, geschroteten Leinsamen oder Flohsamen und etwas Wiener Würze zubereitet werden.

GINGER ROOT – INGWERLIMONADE

1 Liter Wasser, 3 EL Ginger Root Kristalle, 2 – 3 ungeschwefelte Datteln oder Feigen (auch andere Trockenfrüchte sind eine mögliche Alternative) 3 – 4 EL Rohrohrzucker, 1 El Melasse, 60 g Ingwer fein geschnitten, 2 Scheiben Zitrone

Nach 24 – 36 Stunden ist das Getränk fertig, entfernen sie die Früchte, den Ingwer und die Zitronenscheiben. Füllen Sie nun ihre Ingwer-Limonade durch ein Sieb in eine Flasche.

Auch bei Ginger-Root ist eine Zweitfermentierung möglich, man erhält ein herrlich perlendes Getränk.

Spülen sie die verbleibenden Kristalle mit Wasser gut ab und schon sind sie für den nächsten Ansatz bereit.

Holunder-Wasserkefir und Ginger-Root-Ansatz
Ginger Root – Zutaten für Ansatz

Ginger-Root eignet sich auch wunderbar für ein Sommercocktail.

6 cl Wodka, 12 cl Ginger Root, Saft einer halben Limette, Eiswürfel und ein Zweig Minze

Wasserkefir-Kristalle vermehren sich unterschiedlich schnell, dies ist abhängig von der Zusammensetzung der Kristall-Kulturen (keine Kultur hat die gleiche Zusammensetzung), von der Wasserqualität, von der Anzahl der Kristalle, von der Zuckermenge, von der Temperatur und auch von der Qualität der Trockenfrüchte.

Die Trockenfrüchte können nach der Fermentierung gegessen werden, sind aber fast geschmacklos.

Je mehr Zucker zugegeben wird, desto länger dauert die Fermentation, das Getränk wird auch aromatischer.

Je mehr Kristalle zugegeben werden, desto schneller geht die Fermentation voran. Optimal für mich ist eine Kefirmenge von 3 EL auf 1 Liter Wasser. Zuviele Wasserkristalle haben auch schon mal ein Getränk mit einem eher unangenehmen Geschmack entwickeln lassen.

Da sich meine Kristalle wohlfühlen und stark vermehren, habe ich Wasserkefir (mit Wasser, einer Zitronenscheibe und etwas Zucker) in einem Glas tiefgekühlt. Tiefkühlen hat auch bei Milchkefirkristallen gut funktioniert.

 

KNOBLAUCHRAUKE fermentiert

Da ich mich auch mit Wildkräutern beschäftige, habe ich mit dem Frühlingskraut Knoblauchrauke einen Fermentierversuch gemacht.

Dazu hab ich die jungen Blätter und Blüten der Knoblauchrauken in Gläser geschichtet und mit 2 %iger Salzlake aufgefüllt. Zum Abdecken habe ich einige größere Blätter obenauf gelegt, denn die Blätter und Blüten müssen mit der Lake bedeckt sein. Salzlake hemmt das Wachstum von unerwünschten Bakterien.

5 Tage lasse ich die Gläser bei Raumtemperatur fermentieren, danach stelle ich sie kühl.

Die Knoblauchrauke verliert durch die Fermentation leider ihre schöne grüne Farbe, dafür wird man mit mildem Knoblauchgeschmack belohnt.

Herstellung der Salzlake: 20 g Salz mit einem Liter Wasser auflösen.

 

WASSERKEFIR

1. Fermentierung: 1 Liter Wasser, 3 EL Rohrzucker, 3 EL Wasserkefir-Kristalle, 2 Datteln oder andere Trockenfrüchte (ungeschwefelt) und 2 Scheiben Zitrone

Trockenfrüchte: Datteln, Feigen, Rosinen, Marillen, Zwetschken, Cranberries etc.

Zucker im Wasser auflösen, Trockenfrüchte, Zitronenscheiben und Wasserkefir-Kristalle zugeben und abdecken. Sollte ein Drehverschluss-Deckel verwendet werden, diesen nur ganz leicht zudrehen, so daß die entstehende Kohlensäure entweichen kann. Möglich ist auch ein Baumwolltuch.

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