VEGANES “GRAMMELSCHMALZ”

Mein “Grammelschmalz”-Rezept hat schon viele Gäste überzeugt bzw. überrascht. Manche wissen bis heute nicht, dass sie Veganes gegessen haben!

2 gehäufte EL Haferflocken ohne Fett knusprig rösten. 1 EL Sesam ebenfalls ohne Fett rösten, bis die Körner anfangen zu “springen”. Diese Röstmischung sind die “Grammeln”

2 Zwiebel fein würfeln und in 100 g  Pflanzenfett goldbraun rösten. 1 Apfel ebenfalls sehr klein würfelig schneiden und einige Minuten mitrösten. TIPP: ein Apfel mit roter Schale sieht toll aus im fertigen “Schmalz”

100 g Kokosfett, ca. 80 ml neutrales Pflanzenöl unterrühren, die Haferflocken und den gerösteten Sesam unterheben, mit Salz und Majoran abschmecken und die Mischung in Gläser füllen. 

Das vegane “Grammelschmalz” hält sich im Kühlschrank mehrere Monate. 

Gutes Gelingen und viele staunende Gäste

 

 

TAMAGOYAKI – japanische Eirollen

Ein schnelles Gericht, das sich auch für Picknick eignet.

3 Eier mit etwas Sojasoße oder Salz verquirlen.
Sojasoße in der Eimasse – ergibt eine dunkle Färbung.

Eine Pfanne (ich verwende meine geschmiedete Pfanne) mit wenig Öl auspinseln und erhitzen.  Eine kleine Menge der Eimischung in die Pfanne geben und durch Schwenken gleichmäßig verteilen. Es sollte nur eine dünne Schicht Eimischung in die Pfanne gegossen werden.

Die Pfanne vom Herd nehmen und mithilfe von zwei Stäbchen (diese Methode finde ich am Besten) mit einer Gabel oder einer Holzspatel die Eimasse einrollen. Die Rolle an den Rand der Pfanne schieben und diese wieder ganz leicht einölen und neuerlich eine dünne Schicht Eimasse eingießen. Sobald die Masse fest ist, diese weiter einrollen. So fortfahren, bis die gesamte Eimasse aufgebraucht ist und eine dicke Rolle entstanden ist (diese Menge eignet sich um 8 x  Eimasse in die Pfanne zu gießen)

Gerne füge ich Schnittlauch, Kräuter oder auch Käse vor dem Einrollen auf die Eimasse. Auch ein Noriblatt kann mit eingerollt werden.

In dicke Scheiben geschnitten, mit Sojasoße und verschiedenen Zutaten serviert… ein Genuß!

 

CANTUCCINI mit KAKAO

Wer Kakao und Mandeln mag, der wird diese Cantuccini lieben.

 

200 g Dinkelvollkornmehl, 200 g Eiweiß, 1 Prise Salz, 100 g Zucker, 180 g geschälte Mandeln, Kakao

Eiweiß mit Salz zu Schnee schlagen, dabei den Zucker langsam zugeben. Mehl, Kakao und geschälte Mandeln unterheben und in eine schmale, gefettete Form füllen.

35 – 40 Min bei 160° backen. Aus der Form nehmen und in dünne Scheiben schneiden. Auf einem Backblech nochmals bei 160 ° ca. 5 – 10 min. trocknen lassen.

Cantuccini werden durch den 2. Backvorgang beim Abkühlen hart, so sind sie in einem gut verschlossenen Behälter mehrere Wochen haltbar.

Pikante Cantuccini – siehe  https://lebens-mittel.com/1010-2/

 

 

 

 

 

BUNTE ERDÄPFELPFANNE mit WILDKRÄUTERSALAT

Verschiedene Kartoffelsorten werden gekocht und mit Zwiebel in Butter knusprig gebraten.

Verschiedene Kartoffelsorten vor dem Braten

Dazu bereitete ich einen Salat mit Wildkräutern zu – Verschiedene Salatsorten vom Hochbeet mit Veilchenblüten, Schafgarbe, Löwenzahn, Spitzwegerich und  Vogelmiere.

 

MITTAGESSEN – Reis mit Gemüse und Fermenten

Reis, Karottensalat mit Apfel (mit dem Spiralschneider geschnitten), Brokkoli, Torshi (Rezept – 21. Oktober 2019), fermentierte grüne Holunderbeeren – Holunderbeerkapern (Rezept – 12. April 2021),  Kurkumasauerkraut, Kimchi und eine scharfe Soße aus Chilis und Paprika nach einem Rezept meiner Schwester.

WOHER KOMMT MEIN ESSEN

Kreativ kochen mit Liebe und Willen zum Experimentieren, auf Lebensmittel-Verschwendung achten und sich zu interessieren WOHER KOMMT MEIN ESSEN!

Zu Hause kochen mit hochwertigen, biologischen zertifizierten Zutaten und Einfachheit. Mehr braucht es nicht. Reste verwerten und Experimente wagen, kochen was zur Jahreszeit passt, also was am Markt gerade Saison hat, so kann man eine Menge Geld sparen und gleichzeitig gesund und gut essen.

Mit Experimentieren meine ich z. B. Wildpflanzen zu sammeln und zu verkochen. Vieles bezeichnen wir als Unkraut was mitunter als Heilpflanze gilt und wunderbar schmeckt.

Ich sammle Bärlauch, Brennnesseln, Spitzwegerich, Gänseblümchen, Holunderblüten und Holunderbeeren, junge Buchenblätter für Salat, Vogelmiere, Löwenzahn, Haselnussblätter, Lindenblüten, Birkenblätter, Hagebutten uvm. all diese Pflanzen kommen in meinen Rezepten zum Einsatz.
Teemischungen aus getrockneten Blättern und Blüten.

Wir achten auch darauf, keine Lebens-Mittel zu verschwenden, bzw. wegzuwerfen.
Unbehandelte biologische Zitronen/Orangenschalen friere ich ein, oder trockne sie und mahle sie zu Pulver. Die Schalen verarbeite ich auch zu Marmelade, oder lege die Schalen in Essig ein uvm.

Spargelabschnitte und Schalen kochen wir zur Spargelcremesuppe.
Sehr reifes Kimchi oder anderes Fermentiergut kann püriert und getrocknet werden. Mit diesem Pulver würze ich viele Gerichte.

Blätter und Stiele (geschält) von Brokkoli – kleingeschnitten und eingefroren, ergeben mit Kräuterstengeln und verschiedenen Wurzelgemüseresten, eine tolle Gemüsesuppe. Hier lassen sich Reste von Zwiebeln, Knoblauchzehen, Blättern von Fenchel oder Sellerie usw. wunderbar verarbeiten.

Wir fermentieren, legen Gemüse ein, trocknen Obst und Gemüse und nutzen den Tiefkühlschrank.

Was wir besonders schätzen ist: wir kennen viele Erzeuger von Produkten, die wir erwerben, persönlich.

Zu wissen, woher kommt mein Essen und handelt es sich um ein verarbeitetes Lebensmittel oder mit Pestiziden behandeltes Produkt, das sind doch spannende, wichtige Fragen.

Lokale Gemüsebauern bauen oft biologische Pflanzensorten an, die im Lebensmittelhandel nicht zu kaufen sind. Dies fördert die Vielfalt heimischer Pflanzen.
Auch auf saisonale und regionale Bio-Produkte sollte man achten.
Regionale Produkte sind KEINE BIOPRODUKTE, wie es uns oft in der Werbung vorgegaukelt wird.

Wir wünschen euch Einfallsreichtum und viel Spaß beim Experimentieren, Kochen und beim gemeinsamen Genießen.

SUPPLI

Vor einigen Wochen habe ich eine Doku gesehen,  in der ein italienischer Koch SUPPLI zubereitete.
Block und Stift liegen immer bereit, so habe ich fleissig mitgeschrieben und am nächsten Tag dieses Gericht nachgekocht.

Die genaue Mengenangabe kann ich euch nicht geben, nur ungefähre Angaben.

1 große Zwiebel in Olivenöl glasig braten, kleingewürfeltes Suppengemüse und zwei Knoblauchzehen dazugeben. Reis zugeben und mit Tomatensoße (anstatt Wasser) aufgießen. Mit Thymian, Oregano, 1 Lorbeerblatt und Salz würzen.

Wenn der Reis und das Gemüse in der Tomatensoße weichgekocht sind, die Masse etwas abkühlen lassen und große Nocken formen. Dies geht am besten mit nassen Händen. Die Nocken werden mit Mozarella gefüllt und in einer Mischung aus Mehl und Wasser gewendet.

Die Mehl/Wassermischung soll eine ähnliche Konsistenz haben wie dicker Palatschinkenteig.
Danach werden die Suppli frittiert.
Einige Suppli habe ich nach dem Tauchen in die Mehl/Wassermischung noch mit Brösel bestreut – das Ergebnis: herrlich knusprige SUPPLI

Gutes Gelingen und BUON APPETITO!

OLLA – Bewässerungssystem für unser Hochbeet

Olla – aus dem Spanischen, wird “OYA” ausgesprochen und heißt übersetzt:  Topf.
Im Gartenbedarf oder  Baumärkten kann man Olla´s auch bei uns kaufen – bauchige Flaschen aus unglasiertem Ton, die in die Erde eingegraben und mit Wasser befüllt werden.
Dies ist ein geniales Bewässerungssystem, vor allem, weil man seine Pflanzen nicht jeden Tag wässern muss.
 
Wir haben unsere Olla´s selber gebaut. Die Anschaffung von Original Olla´s – wenn man Mehrere benötigt, ist relativ kostspielig.

In jede unserer DIY-Ton-Topf-Olla passen 3,4 L Wasser
 
Hier zwei Bilder zu unsern DIY-Olla´s
 

Je zwei unglasierte Tontöpfe mit einem Durchmesser von 18 cm ergeben eine Olla.
Wichtig ist: einer der beidenTontöpfe muss ein Loch  im Boden haben, damit  man den Topf, wenn er zusammengeklebt ist, mit Wasser befüllen kann. 
Wir haben zwei Töpfe  mit Löchern im Boden gekauft und wie folgt zusammengebaut:
Das Loch eines Topfes gut verschließen – wir haben Steine oder auch von der Größe passende kleine Münzen verwendet und zugeklebt. (Wir hatten noch Lira in unserem Fundus).
Hier könnte man auch Bienenwachs statt Kleber verwenden.  Diese Methode hat den Vorteil, dass die beiden Töpfe wieder auseinandergenommen werden können.
Den zweiten Tontopf wie auf dem Foto ersichtlich aufsetzen und festkleben.

Das obere Loch der Olla´s haben wir mit Weinkorken bzw. Sektkorken verschlossen, damit keine Erde hineinfallen kann. So kann man sie ganz einfach öffnen um Wasser nachzufüllen.

Vergraben im Blumen- oder Gemüsebeet/Hochbeet machen unsere Olla´s das Bewässern sehr entspannt.

 

GETREIDE

Da wir unser Brot/Gebäck selber backen, hat seit 10 Jahren eine Getreidemühle/Flocker von der Firma Komo ihren Platz in unserer Küche.
Diese Mühle möchten wir nicht mehr missen, schon zum Frühstück können wir  Hafer für unser Müsli oder Porridge flocken.
Gekaufte Haferflocken schmecken strohig im Vergleich zu frisch geflocktem Hafer.

Die verschiedenen Getreidesorten bewahren wir in großen Gläsern auf. Auch alle anderen Lebensmittel lagern wir in Gläsern oder Flaschen!

Das BIO-Getreide beziehen wir direkt von Bauern aus der Umgebung.

Wir haben auch noch Waldstaudenkorn (eine alte Roggensorte), Gerste, Einkorn und Hirse in unserem Vorratsraum.

FLAMMKUCHEN

Wir lieben Flammkuchen!

Ich hab schon verschiedene Rezepte ausprobiert, war aber mit der Teigkonsistenz nie richtig zufrieden, daher hab ich nun mein eigenes Rezept kreiert.

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