PIZZA – POLENTATEIG

Hierfür koche ich 100 g Polenta mit 200 g Wasser unter ständigem Rühren auf und lasse die Masse 5 Minuten leicht köcheln. Die Polenta abkühlen lassen und danach auf ein Blech streichen.

Belegt habe diese Pizza heute mit selbstgemachtem Ketchup, Zwiebeln, Paprika, Melanzani, Dirndl-Oliven, Paradeisern (=Tomaten), selbstgesammelten griechischen Oregano und etwas Schafkäse.

Melanzani vorher kurz anbraten.

Sehr heiß – 250 °, O/U  ca. 8 – 10 Minuten backen

BÄRLAUCHSALZ

Frische Bärlauchblätter mit Salz mixen, auf einem Backblech trocknen lassen. Dieses wunderschön grüne Salz schmeckt sehr würzig nach Bärlauch/Knoblauch.

BÄRLAUCH

Zeitig im Frühjahr duftet es in unseren Auwäldern nach Bärlauch, auch wilder Knoblauch genannt.
Die Blätter – vor der Blüte gesammelt – bringen den Frühling auf den Teller.

Die Knospen, eingelegt in Essig oder Salz, können wie Kapern verwendet werden.

Die Knospen und Blüten in Essig haltbar gemacht (wie Sir Torshi) schmecken wunderbar.

Schöne Bärlauchblüten geputzt (bitte nachsehen, ob keine kleinen Insekten in den Blüten sitzen) und ein oder zwei Bärlauchblätter in eine Flasche guten Weinessig geben. Nach 2 – 3 Wochen hat der Essig den Geschmack des Bärlauches angenommen und kann genossen werden.

BÄRLAUCHPESTO – größere Menge

1 kg junger Bärlauch
ca. 300 ml biolog. Sonnenblumenöl oder biolog. Rapsöl
(Olivenöl macht einen leicht bitteren Geschmack)
ca. 30 g Urgesteinsalz, 100 g Pinienkerne oder Cashews
Alle Zutaten mixen – zerkleinern, in Gläser füllen und darauf achten, daß die Masse mit Öl bedeckt ist.
Dieses Pesto genießen wir zu Nudelgerichten, als Zutat für Aufstriche, es verfeinert Salate und gedämpftes Gemüse.

Bärlauch läßt sich einfrieren – für Suppen, Bärlauchspinat, als Zugabe für ein Risotto, Bärlauchbutter uvm.

TIPP: annähernd gleich große Blätter in bestimmter Anzahl einzufrieren (ich nehme immer 20 Stück) ist praktisch, wenn man den Bärlauch wie Weinblätter füllen möchte.

Trocknen:  Davon würde ich abraten, mein Versuch war enttäuschend, das Aroma ging verloren.
Tinktur: eine Handvoll Blätter mit ca. 250 ml Alkohol (40%ig) bedeckt, hat gut funktioniert. Habe die Flasche für einige Wochen dunkel gelagert, abgeseiht und in dunkler Flasche aufbewahrt. Der Geschmack war “gesund” – eher eine Herausforderung für mich.

MAKI mit Bärlauchblättern

Anstatt der Noriblätter habe ich frischen Bärlauch verwendet.

Hierfür brauche ich 150 g Sushi-Reis, ca. 220 ml Wasser, 2 – 3 EL Reisessig, etwas Salz und etwas Zucker, Wasabi, geschnittenes Gemüse für die Füllung und Bärlauchblätter.

Wasabi und Sojasoße

Den gewaschenen Sushi-Reis mit Wasser einige Minuten kochen lassen, die Herplatte danach ausschalten und den Reis zugedeckt quellen lassen. Ist die Masse ausgekühlt, gebe ich den Reisessig, Salz und den Zucker dazu.

Auf einer Bambusmatte lege ich die Bärlauchblätter auf, streiche  sehr wenig Wasabi darauf und darüber gebe ich die Reismasse. Darauf kommt das geschnitte Gemüse.

Mit Hilfe der Bambusmatte forme ich eine Rolle und teile mit einem scharfen Messer die Rolle in 6 Teile. 

Dazu serviere ich Wasabi und Sojasoße.

TIPP: nicht nur mit Reis kann man MAKI herstellen. Ich habe auch schon Hirse und Gerste als Füllung verwendet.

Gutes Gelingen!

Bärlauchmaki – anstatt der Noriblätter habe ich frischen Bärlauch verwendet

DINKEL-ROGGENBROT mit geschälten HANFSAMEN und Hefe

Ein schnelles Rezept, welches nicht so lange Gärzeiten hat.

400 g Dinkelmehl – fein gemahlen
400 g Roggenmehl – grob gemahlen
   20 g Salz
     1 geh. TL Brotgewürz (ich verwende Anis, Fenchel, Kümmel und Koriander)
    15 g Hefe
      3 EL geschälte Hanfsamen
500 – 600 ml lauwarmes Wasser (nach Bedarf)

Beide Getreidesorten und Brotgewürz mahlen.
Wasser, Salz, Sauerteigansatz und Hefe  gut verrühren.
Alle Zutaten zusammenmischen und verkneten.
Zugedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen, bis der Teig eine seidige Oberfläche
und sein Volumen vergrößert hat.
Danach den Teig nochmal durchkneten und in eine geölte und mit Mehl
bestreute Form geben. Hier sollte er nochmals ca. 1 Stunde zugedeckt “gehen”.

Backrohr auf 250° vorheizen (O/U-Hitze) Backformen auf den Rost stellen und
die Temperatur nach 3 Minuten auf 180° zurückschalten.
Die Backzeit für meine zwei Brote war 45 min. Wenn das Brot bei der Klopfprobe
hohl klingt, ist es fertig.  

Dinkel-Roggen-Hanfsamenbrot