BÄRLAUCH

Zeitig im Frühjahr duftet es in unseren Auwäldern nach Bärlauch, auch wilder Knoblauch genannt.
Die Blätter – vor der Blüte gesammelt – bringen den Frühling auf den Teller.

Die Knospen, eingelegt in Essig oder Salz, können wie Kapern verwendet werden.

Die Knospen und Blüten in Essig haltbar gemacht (wie Sir Torshi) schmecken wunderbar.

Schöne Bärlauchblüten geputzt (bitte nachsehen, ob keine kleinen Insekten in den Blüten sitzen) und ein oder zwei Bärlauchblätter in eine Flasche guten Weinessig geben. Nach 2 – 3 Wochen hat der Essig den Geschmack des Bärlauches angenommen und kann genossen werden.

BÄRLAUCHPESTO – größere Menge

1 kg junger Bärlauch
ca. 300 ml biolog. Sonnenblumenöl oder biolog. Rapsöl
(Olivenöl macht einen leicht bitteren Geschmack)
ca. 30 g Urgesteinsalz, 100 g Pinienkerne oder Cashews
Alle Zutaten mixen – zerkleinern, in Gläser füllen und darauf achten, daß die Masse mit Öl bedeckt ist.
Dieses Pesto genießen wir zu Nudelgerichten, als Zutat für Aufstriche, es verfeinert Salate und gedämpftes Gemüse.

Bärlauch läßt sich einfrieren – für Suppen, Bärlauchspinat, als Zugabe für ein Risotto, Bärlauchbutter uvm.

TIPP: annähernd gleich große Blätter in bestimmter Anzahl einzufrieren (ich nehme immer 20 Stück) ist praktisch, wenn man den Bärlauch wie Weinblätter füllen möchte.

Trocknen:  Davon würde ich abraten, mein Versuch war enttäuschend, das Aroma ging verloren.
Tinktur: eine Handvoll Blätter mit ca. 250 ml Alkohol (40%ig) bedeckt, hat gut funktioniert. Habe die Flasche für einige Wochen dunkel gelagert, abgeseiht und in dunkler Flasche aufbewahrt. Der Geschmack war “gesund” – eher eine Herausforderung für mich.

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