Industrielle Landwirtschaft

Die industrielle Landwirtschaft hat sich von der jahrtausendelang bewährten biologischen Landwirtschaft abgespalten, dieser Irrweg sollte erkannt und dem gegengesteuert werden.

Industrie und Politik

Die Abhängigkeit von Agro-Chemikalien und effizientem Saatgut kommt vor allem der Industrie zugute. Denn zwischen den weltweit 7 Milliarden VerbraucherInnen und knapp 600 Millionen LandwirtInnen stehen wenige Großkonzerne, die das Lebensmittelsystem kontrollieren. Weniger als 10 Firmen kontrollieren zwei Drittel des globalen Saatguthandels und 75% des Weltmarkts für Agrar-Chemikalien. Ähnlich konzentriert ist die Macht bei den großen Einzelhändlern und Lebensmittel-Verarbeitern.

Um die Versorgung mit Nahrung nicht länger den Interessen von Konzernen zu überlassen, muss die Politik gegensteuern. Etwa durch die Gemeinsame Agrarpolitik der Europäischen Union, welche die Verteilung des größten EU-Budgettopfes regelt. Doch bisher fließt nur ein geringer Anteil der Fördermittel in nachhaltige Landwirtschaft. Der Großteil des Geldes erhält weiterhin ein Lebensmittel-System, das längst nicht mehr funktioniert.

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