Kräuter

Kräuter und deren Heilkräfte faszinieren mich schon lange.
Die alten Hausmittel für Gesundheit, Küche und Garten sind ein spannendes Thema.

BÄRLAUCH

Zeitig im Frühjahr duftet es in unseren Auwäldern nach Bärlauch, auch wildem Knoblauch genannt.
Die Blätter – vor der Blüte gesammelt – bringen den Frühling auf den Teller.

BÄRLAUCHPESTO

1 kg junger Bärlauch
ca. 300 ml biolog. Sonnenblumenöl oder biolog. Rapsöl
(Olivenöl macht einen leicht bitteren Geschmack)
ca. 30 g Urgesteinsalz
Alle Zutaten mixen – zerkleinern, in Gläser füllen und darauf achten, daß die Masse mit Öl bedeckt ist.
Dieses Pesto genießen wir zu Nudelgerichten, als Zutat für Aufstriche, es verfeinert Salate und gedämpftes Gemüse.

Bärlauch läßt sich einfrieren – für Suppen, Bärlauchspinat, als Zugabe für ein Risotto, Bärlauchbutter uvm.

TIPP: annähernd gleich große Blätter in bestimmter Anzahl einzufrieren (ich nehme immer 20 Stück) ist praktisch, wenn man den Bärlauch wie Weinblätter füllen möchte.

Bärlauchmaki – anstatt der Noriblätter habe ich frischen Bärlauch verwendet

Trocknen:  Davon würde ich abraten, mein Versuch war enttäuschend, das Aroma ging verloren.
Tinktur: eine Handvoll Blätter mit ca. 250 ml Alkohol (40%ig) bedeckt, hat gut funktioniert. Habe die Flasche für einige Wochen dunkel gelagert, abgeseiht und in dunkler Flasche aufbewahrt. Der Geschmack war “gesund” – eher eine Herausforderung für mich.