SAUERKRAUT

Eines der bekanntesten Fermente ist wohl das Sauerkraut.
Einige meine Lieblings-Variationen möchte ich euch hier vorstellen:

Sauerkraut pur – Salz und Kraut, ev.  Wacholderbeeren – fermentiert!
Roh gegessen – ein Genuß!

Kraut hobeln, mit Salz vermengen und diese Mischung so lange kneten bis sich Saft/Lake bildet. (Wie bei der Herstellung von rohem Krautsalat)

Kraut und Salz kneten bis Lake/Saft austritt

Danach das Kraut in spezielle Tontöpfe (Kimchitöpfe) drücken, Lufteinschlüsse vermeiden, Lake/Saft darübergießen und mit Deckel verschließen.
Wichtig ist bei diesen Töpfen: die Rille muß immer mit Wasser gefüllt sein, sonst kommt Sauerstoff zum Kraut und es bildet sich Schimmel.

Wichtig: Wasser in die Rille füllen

Bei Zimmertemperatur stehen – fermentieren lassen und danach in Gläser füllen.
Kühl aufbewahren (Fermentation wird verlangsamt) und täglich davon essen.

Beim Fermentieren im Bügelglas: Kraut in die Gläser füllen, gut festdrücken um Lufteinschlüsse zu vermeiden, Lake zugießen und Glas verschließen.
Zu beachten ist: das Glas darf nicht randvoll gefüllt sein.

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Variationen, die ich besonders mag:

Kraut mit Salz, Graham Masala, Kümmel, Apfel und Rosinen.

Kraut mit Salz, Zwiebel, Kümmel, Rosinen und Kurkuma

Kraut mit Salz, Zwiebel, Kümmel, Karottenblüten (aus der Karotte geschnittene Blüten)

Auf dem Bild ist noch ein Glas mit Kohl, Zwiebel, Knoblauch, Karotten und Kümmel zu sehen.

Kraut mit Salz, Rosinen, Kurkuma, mit einer Orangenschale abgedeckt.
Nach dem Motto: Alles ist gut, was unter der Lake/Saft ruht!

Kraut mit Salz, Kurkuma und Wacholderbeeren fermentiert

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